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   Schloss Arenfels - das bedeutendste Kulturdenkmal Bad Hönningens

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Wenn SIE sich trauen . . ., hier geht es zu den Details.


Nachstehend Ankündigungen/Berichte:

- Hohes Haus - 20 Jahre im Besitz des Heimatvereins

- Broschüre Flursteine im Hohen Haus


Das Hohe Haus 20 Jahre im Besitz des HeimatvereinBad Hönningen

Der 30. April 1996 war für den Heimatverein Bad Hönningen e.V. ein großer Tag. Das Hohe Haus -erbaut 1438-, im Besitz der Familie Alfons Frömbgen, wurde vom Verein erworben. Der Erwerb, sicherlich auch ein Wagnis, war letztlich nur durch den Kredit eines Privatmannes, einen Freund und Gönner des Vereins, Simon HEINZ, zu verwirklichen.

Der Kauf war getätigt und nun begann die Arbeit. Es war kein normales Haus, sondern ein  wahrer Schatz; ein Baudenkmal der Stadt, das älteste profane Gebäude von Bad Hönningen. Auch die Lage ist Merkmal für die Stadt. Das Hofgut „sand Jürgenshoffs“, damals so genannt, wurde in einer Schenkungsurkunde von Kaiser Heinrich II. im Jahre 1019 an das Bistum Bamberg gegeben. Im Jahre 2019 wird die Stadt, bezogen auf diese Urkunde, ihr 1000 jähriges Bestehen feiern!

Es war eine Herausforderung für den Verein - dieser erst 1994 gegründet - das „Alte Haus“ in mühevollen Restaurierungsschritten, den baulichen Teil betreffend, wieder herzurichten. Viele Details, wie so häufig zu Beginn nicht bekannt, waren zu beachten und umzusetzen. Da war fachkundiger Rat gefragt; dieser kam aus Mainz vom Landesamt für Denkmalpflege unter der bewährten Leitung von Dr.Paul-Georg Custodis. Auch handwerklich wurde vieles gefordert, es war eben kein Bau der Neuzeit, sondern altes Gemäuer, fast 600 Jahre alt.

Die Bescheidenheit des letzten Bewohners Johann Frömbgen hatte im Hohen Haus vieles im alten Zustand erhalten, das Haus wurde zu einer Fundgrube alter Bautechnik und Wandschmuck; mit Restflächen von 1650 und einer „Kölner Decke“, 270 Jahre alt. Auch hier waren Fachleute gefragt, beginnend mit der Gebäudeaufnahme durch Mainz und der baufachlichen Umsetzung durch die Firmen Andreas Hartmann (Bruchhausen), Claus Meurer (Hammerstein) und Firma Rolf Klein (Bad Hönningen).

Ach ja, das liebe Geld, hier waren Sponsoren, großzügige Handwerker-Firmen - diese auch mit Sachleistungen -, das 100-jährige Jubiläum der Firma Artus und die Beiträge der inzwischen über 225 Mitglieder immer wieder eine Quelle, die uns in der Zeit von 1996 bis nach 2000 die notwendigen Finanzen sicherte. Auch die öffentliche Hand, das Denkmalamt in Mainz, der Kreis Neuwied sowie Stadt und Verbandsgemeinde halfen uns mit Sach- und Geldleistungen über manche Klippe hinweg. Nur Nachhaltigkeit im Ehrenamt vom Vorstand und Mitgliedern, verbunden mit dem Engagement aller Beteiligten, führte zum Ziel. Dies war im Mai 2000 erreicht und fand mit der Übergabe des „Hohen Hauses“ an die Bürgerinnen, Bürger und Gäste der Stadt damals einen vorläufigen Höhepunkt.

In einer Schrift des Heimatvereins hat Jakob Weiler, dieses ein für Bad Hönningen wohl einmalige Projekt, beginnend mit der Geschichte und über die oft schwierige Zeit der Restaurierung eingehend geschildert. „Der Vergangenheit eine Zukunft geben“ war damals und ist auch heute noch unser Motto; damit haben wir der Stadt ein Kleinod „das Hohe Haus“ - es steht seit 1997 unter Denkmalschutz - erhalten. Den Besuchern mit dem Heimatmuseum und den von 2000 bis heute über 80 Veranstaltungen einen Ort des Verweilens gegeben und einen „Blickpunkt der Stadtgeschichte“ bewahrt, nachfolgenden Generationen zur Erinnerung.

Im Rahmen des kleinen Jubiläums ist am Sonntag, 10. April 2016 und am Sonntag, 8. Mai 2016 eine interessante Ausstellung zur Baugeschichte und der Vereinsarbeit im Hohen Haus zu sehen. Alle sind dazu herzlich eingeladen. Der Vorstand mit der Ehrenvorsitzenden Ingeborg Düren freuen sich auf Ihren Besuch.

 Winfried Lotzmann                                                                                                        20. März 2016


Flur- oder Grenzsteine aus der Hönninger Gemarkung

Es ist dem 1993 verstorbenen Bad Hönninger Bürger Franz Gülden zu verdanken, dass der Besucher im Hofraum des Hohen Hauses eine stattliche Sammlung von Flur- oder Grenzsteinen - eine Dauerleihgabe der Stadt - betrachten kann. Welch ein Schatz an Klein-Denkmälern zu der Geschichte unserer Stadt. Der Heimatverein hat dazu eine ansprechende Schrift herausgegeben. Die Originaltexte von Franz Gülden, mit vielen interessanten Hinweisen zu den Steinen und der Stadtgeschichte, wurden von Josef Frömbgen und Willi Schüller mit umfangreichem Bildmaterial zusammengestellt. Eine wahre Fundgrube für einen Blick in die Besitzverhältnisse in Hönningen über Hunderte von Jahren.

Die Broschüre ist im örtlichen Buchhandel erhältlich.

 


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